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„Die Entwicklung des Werkes in Tschudowo ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung unserer Strategie. Unser Ziel ist es, unsere führende Position in den vorrangigen Bereichen der Sperrholz-Endnutzung weiter auszubauen. Mit neuen konkurrenzfähigen Kapazitäten für die Produktion von Birkensperrholz können wir besser auf steigenden Bedarf auf den wichtigsten Märkten reagieren sowie effektive und zuverlässige Lösungen unseren Kunden anbieten. Wir freuen uns darüber, dass wir konkrete Schritte zur Umsetzung unseres Investitionsprojekts nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung mit der Verwaltung des Gebiets Nowgorod im Rahmen des Sankt Petersburger internationalen Wirtschaftsforums in Juni vornehmen können“.

„Die Entwicklung des Werkes in Tschudowo ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung unserer Strategie. Unser Ziel ist es, unsere führende Position in den vorrangigen Bereichen der Sperrholz-Endnutzung weiter auszubauen. Mit neuen konkurrenzfähigen Kapazitäten für die Produktion von Birkensperrholz können wir besser auf steigenden Bedarf auf den wichtigsten Märkten reagieren sowie effektive und zuverlässige Lösungen unseren Kunden anbieten. Wir freuen uns darüber, dass wir konkrete Schritte zur Umsetzung unseres Investitionsprojekts nach der Unterschrift der Absichtserklärung mit der Verwaltung des Gebiets Nowgorod im Rahmen des internationalen Wirtschaftsforums in Juni vornehmen können“.

Das Furnierwerk Tschudowo befindet sich in der Stadt Tschudowo des Gebiets Nowgorod. Das Werk UPM Tschudowo ist ein Mitglied des Furnierkonzerns UPM Plywood. UPM Plywood bietet hochwertige Sperrhölzer und Furniere unter der Marke WISA® für die Bau und Fahrzeuge sowie thermisch formbares UPM Grada® Sperrholz für Möbelbau. Das im Werk UPM Tschudowo hergestellte geschliffene und laminierte Sperrholz in hoher Qualität kommt in der Bauindustrie, im Möbel-, Schiff- und Fahrzeugbau zum Einsatz. Die Produktionsleistung des Werkes beträgt 110.000 m3 Birkensperrholz im Jahr. Im Betrieb sind mehr als 600 Mitarbeiter beschäftigt. 2001 wurde das Unternehmen zur Anbringung der WISA-Kennzeichnung an seine Erzeugnisse berechtigt. Heute bietet das Werk drei Arten von Produkten an: laminiertes Birkensperrholz WISA-Birch, WISA-Form, Siebdruck-Sperrholz WISA-Wire sowie eine Reihe von speziellen Erzeugnissen für Nischenanwendungen. Bei der Produktion von Sperrholz verwendet das Werk UPM Tschudowo das finnische Harz und sorgt damit für hohe Umweltfreundlichkeit, Wasserbeständigkeit und Festigkeit seiner Produkte. Seit 2007 produziert es Sperrholz der Marke LNG, das für die Herstellung von Tankern zum Transport von flüssigem Erdgas (LiquidNaturalGas) bestimmt ist. Die Produktion erfolgt gemäß der Richtlinie GT96 und zeichnet sich durch erhöhte Festigkeit aus. Die Produkte des Unternehmens kommen sowie auf den russischen als auch auf den internationalen Markt. Rund 70% der vom Werk hergestellten Produkte werden exportiert, vorwiegend in Europa, den Nahen Osten, Afrika, die Türkei, die USA und China.

Historische Meilensteine

1988 wurden die Gründungsunterlagen für das erste finnisch-sowjetische Industrieunternehmen zur Produktion von großformatigen Sperrholzplatten mit einer Bemessungsleistung von 50 Tsd. m3unter der Firmenname Tschudowo-RWS beim Ministerium für Forstwirtschaft der Sowjetunion (Moskau) unterzeichnet. Zu den Gründern des gemeinsamen Unternehmens gehörten die Gesellschaften RauteOy und OyWilh.SchaumanAb von der finnischen Seite und die Gesellschaft Nowgorodlesprom von der russischen Seite. Für die Errichtung eines neuen Werkes wurde die Stadt Tschudowo mit ihren Rohstoffquellen, einer guten Straßen- und Bahnverbindung und einer kurzen Entfernung vom internationalen Flughafen Pulkovo sowie von russischen und finnischen Seehäfen ausgewählt.

1990 wurde die Produktion aufgenommen. Seit dieser Zeit wird der Umsatz des Werkes immer höher.

2002 kaufte der finnische forstwirtschaftliche Konzern UPM-Kymmene den Anteil von RauteOy an dem Werk und wurde zum Alleinbesitzer des Werkes im Jahre 2005. 2006 wurde das Unternehmen in offene Aktiengesellschaft UPM-Kummene Tschudowo umbenannt. Seit der Aufnahme der Produktion wurde der jährliche Umsatz des Betriebs immer höher.

2013 wurden zwei wichtigste Zielwerte erreicht. Zum ersten mal in seiner Geschichte überschritt das Werk die Umsatzschwelle von 110 Tsd. m3 und produzierte 1,5 Mio. m3 Sperrholz.

Seit der Gründung des Werks wird ständig an der Weiterentwicklung der Produktionstechnik, Modernisierung der Betriebsmittel, Erhöhung der Qualität von Produkten und Kundenservice gearbeitet. Aktive Maßnahmen zur Modernisierung der Technik und Betriebsmittel starteten Anfang der 2000-er Jahre.

2003 wurde eine Werkstatt zur Produktion von 0,6 mm Birkenschälfurnieren im Werk in Betrieb genommen. Dazu gehörte eine Schälmaschine, eine Dampftrockenkammer und eine Schneid- und Sortierlinie für Trockenfurniere.

2006 wurde die Montage der dritten Schälstraße sowie eines Abschnitts für Trocknung, Sortierung und Fugenverleimung abgeschlossen. Der Abschnitt für die Zusammenstellung von Furnierpaketen wurde modernisiert und automatisiert. An der automatischen Station werden alle Prozesse wie Zuführen und Zusammenstellen von Furnieren, Fördern zum Vorpressen und Pressen automatisch durchgeführt. Das trägt zur Einsparung von Rohstoffen und Arbeitszeit sowie zur Erhöhung der Produktionsleistung und Effizienz des gesamten Produktionsabschnitts.

2009 wurde die Anlage zur Furnierausbesserung modernisiert. Im Werk UPM Tschudowo wurde die erste in Russland automatische Anlage zur Beseitigung von Fehlstellen (zum Ausschneiden von Fehlstellen aus den Furnierblättern) aufgestellt. Zu den Vorteilen dieser Anlage gehören: Erhöhung der Qualität und des Umfangs der verleimbaren Furniere; Mindestbedarf an Bedienpersonal; hochpräzise Ausbesserung, wählbare Einsatzform.

2010 wurde die zweite Presse zum Laminieren von Sperrholz aufgestellt.

Zum Ende 2016 wurde UPM Tschudowo zum Besten unter den Furnierwerken UPM nach dem Umsatz pro Tag. Zusätzlich zu der Produktionstätigkeit wurden auch einige Investitionsprojekte im Werk im Jahre 2016 umgesetzt. Die Anlagen zum Schleifen, Sortieren von Rohstoffen und Verpacken wurden in Betrieb genommen. 2016 wurde auch das Programm zur Kosteneinsparung weiter umgesetzt. Es wurden die Kosten für die Beschaffung von Chemikalien und den Servicedienst wesentlich reduziert. Heute werden im Werk drei Fertigungslinien betrieben, die eine automatische Durchführung der Prozesse wie Furnierherstellung und -verarbeitung, Vorpressen und Verleimung der zusammengestellten Furnierpakete (Schneiden nach Maß, Schleifen, Laminieren) ermöglichen.

Die hohe Qualität des in Tschudowo hergestellten Sperrholzes wird durch die internationalen Zeugnisse nachgewiesen: DNV-GL-Zertifikat nach EN 13986:2004 Holzwerkstoffe zur Verwendung im Bauwesen, Bescheinigung nach DIN 68705-3 sowie nach den Formaldehyd Vorschriften, festgelegt von dem Rat der Luftressourcen Kaliforniens, ABS-, KR- und GTT-Zertifikate für Produktion von Sperrholz für Gastanker sowie Konformitätszertifikate nach der GOST-Norm der Russischen Föderation für das Sperrholz für allgemeine Zwecke. Des Weiteren setzt das Werk die Norm OHSAS 18001 um und betreibt ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem gemäß ISO 9001.

Das Werk sorgt für die stetige Verbesserung seiner Umweltleistung. Rohstoffe stammen nur aus den Wäldern, die nachhaltig verwaltet werden. Die Holzlieferkette von UPM Tschudowo ist nach den Richtlinien von Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Das Werk legt hohen Wert auf Umweltschutz gemäß ISO 14001 und russischen Gesetzen. Es nutzt ein Wasser-Recyclingsystem. Holzreste werden als Rohstoff für Zellstoff- und Papierbetriebe verwendet bzw. zur Wärmegewinnung verbrannt. 2016 wurde mehr Aufmerksamkeit der Sortierung von Holzabfällen und Entsorgung der Verpackung im Rahmen der aktuellen Zielsetzung „Keine festen Produktionsabfälle bis 2030“ geschenkt. Es wird daran auch im Jahre 2017, das als Jahr des Umweltschutzes in Russland gilt, weiter gearbeitet.

Investitionsprojekte

Mit der Erhöhung der Kapazitäten des Sperrholzwerks Tschudowo setzt sie die Serie ihrer erfolgreichen Investitionsprojekte, die in den letzten Jahre in Finnland und Estland umgesetzt worden sind, fort. Nach der Umsetzung des Projekts in Höhe von 50 Mio. EUR steigt die jährliche Produktionskapazität des Standortes um 45 Tausend und erreicht 155 Tausend Kubikmeter Sperrholz. Dabei wird auch das Produktprogramm erweitert. Außerdem wird auf dem Werksgelände ein neues Biomasseheizwerk gebaut. Die Erweiterung des Werks sieht auch die Montage einer neuen Anlage zur Herstellung des Sperrholzes und des Furniers vor. Es werden haupsächlich bestehende Gebäude, Infrastruktur und Ressourcen verwendet. Über 40 % des Vertragswertes wird von russischen Lieferanten und Auftragnehmer sichergestellt. Dadurch werden ca. 100 neue Arbeitsplätze im Werk und indirekt in Bereichen Holzversorgung und Logistik geschafft.

Die Inbetriebnahme des neuen Heizwerks mit der Leistung 19 MW führt zur Senkung des fossilen Brennstoffverbrauchs. Für die Stromerzeugung wird die Biomasse verwendet – Holznebenprodukte wie Rinde, Späne, Holzstaub. Die Beendigung aller Arbeiten im Rahmen der Werkserweiterung und des Heizwerkbaus ist für Ende 2019 geplannt.

„Unser Erfolg baut auf unserem Herangehen an die alltägliche Arbeit. Wir bleiben beim Erreichen nicht stehen und verbessern kontinuierlich unsere Produktionsprozesse. Dadurch steigern wir unsere Produktionsleistung und Qualität unserer Produkte, bei uns sind engagierte und leistungsfähige Mitarbeiter tätig. Ohne falscher Bescheidenheit kann ich sagen, dass UPM Tschudowo eines des effektivsten Furnierbetriebe von UPM ist“, sagte der Generaldirektor von UPM Tschudowo Anatolij Zhukowets.