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Ansprache des Gouverneurs des Gebiets Nowgorod A. S. Nikitin zu Fragen der Investitionspolitik

Ansprache des Gouverneurs des Gebiets Nowgorod 
A. S. Nikitin zu Fragen der Investitionspolitik

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Ich darf Sie herzlich zur ordentlichen, jahresabschließenden Sitzung des Beirats beim Gouverneur des Gebiets Nowgorod zur Verbesserung des Investitionsklimas begrüßen.

 

Die heutige Sitzung findet in erweiterter Zusammensetzung statt. Wir haben uns darum bemüht, möglichst viele interessierte Business-Vertreter, vor allem Vertreter der Geschäftsverbände und -organisationen, hier zu versammeln. Das liegt daran, dass wir heute eine Art „Uhrenvergleich“ mit Vertretern der Business-Community durchführen möchten; wir möchten uns klar werden, was in diesem Jahr geklappt hat, und was hingegen der Verbesserung des Geschäftsklimas in der Region im Wege stand. Darauf möchte ich in meiner Ansprache zu Fragen der Investitionspolitik für das Jahr 2019 eingehen. Ich möchte, liebe Kolleginnen und Kollegen, die Aufgaben und Pläne der Regierung des Gebiets Nowgorod in diesem Bereich mit ihnen besprechen und würde mich auf Ihre Vorschläge freuen.

 

Ich möchte darauf hinweisen, dass es uns gelungen ist, viele der Ziele und Pläne der Ansprache für das Jahr 2018 umzusetzen, wobei konkrete Ergebnisse erzielt wurden.

 

Die Exekutivorgane haben die Aufgabe bekommen, die Auswahl an Investitionsstandorten mit entwickelter Infrastruktur signifikant zu erweitern, Munizipalbezirke zu fördern und günstige Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Investitionsprojekten zu gewährleisten.

 

Im vorigen Jahr haben wir die Schwelle für die Einstufung eines Projekts als „strategisch“ bzw. „vorrangig“ um das Zehnfache gesenkt, gleichzeitig haben wir den Investoren die Möglichkeit angeboten, zwischen verschiedenen Vergünstigungsoptionen zu wählen, und wir haben einen Feedback bekommen – 2018 haben Investoren zweimal häufiger Vergünstigungen beantragt, als im Jahr 2017.

 

Gestern hat die Gebiets-Duma meinem Vorschlag zugestimmt, die Anforderungen an Investitionsprojekte, die im Gebiet Nowgorod realisiert werden, weiter zu mildern. 

Das verabschiedete Regionalgesetz sieht vor, dass Investitionsgesetzgebung bezüglich der Kriterien für die Einstufung der Projekte in unterschiedliche Kategorien, wie z.B. „strategisches Projekt“, „vorrangiges Projekt“ usw. geändert werden soll. Der vorgeschlagene Regelungsmechanismus ist als effizientes Tool zur Förderung von Gegenden mit geringerer Bevölkerungsdichte gedacht. Früher konnten als strategische Projekte, denen Vergünstigungen für die Frist von 7 Jahren zustehen, Investitionsprojekte im Wert von 1,5 Mrd. Rubel eingestuft werden. Ab jetzt darf für Bezirke mit Bevölkerungszahl unter 5.000 Einwohner, wie Rayons Wolotowskij, Marejewskij, Poddorskij, der Status „strategisches Projekt“ Projekten im Wert von 80 Mio. Rubel zugewiesen werden. Und in Bereichen, wie Landwirtschaft und Milchviehhaltung liegt diese Grenze bei lediglich 50 bzw. 30 Mio. Rubel. 

 

Besondere Präferenzen sind für Projekte in Monostädten und Projekte mit dem Anteil immaterieller Aktiva am Wert des Projekts von mindestens 25 % vorgesehen. 

Zusammen mit den Kollegen aus dem Investitionsressort haben wir die besten Praktika anderer Regionen der Russischen Föderation analysiert, und es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dass wir jetzt eines der flexibelsten Systeme der Vergünstigungen für Investoren, die in Sachgüter investieren, haben.

 

Ich bin der Meinung, dass wir als nächster Schritt in diese Richtung Mechanismen zur weiteren Förderung von Kapitalanlagen, z.B. bei der Umsetzung von Investitionsprojekten in der Touristikbranche, entwickeln sollen, sowie sicherstellen, dass Business-Community über neue Instrumente zur Business-Förderung informiert wird. Das sind die Primäraufgaben für das Ministerium für Investitionspolitik und die Agentur für Entwicklung des Gebiets Nowgorod. Darüber hinaus müssen sie, zusammen mit dem Ministerium für Industrie und Handel, noch eines stets im Auge behalten – wir müssen Förderungsangebote für den Ausbau regionaler Investitionsinfrastruktur, die es auf föderaler Ebene gibt, nutzen. Als Beispiel kann hier darauf verwiesen werden, wie man auf Angebote der Stiftung zur Förderung der Monostädte für den Infrastrukturbau in Uglowka und Borowitschi zurückgreift. 

Die Bearbeitung der entsprechenden Anträge wird bald abgeschlossen; Projektkonzepte, nach denen diese Monostädte schon im nächsten Jahr rund 800 Mio. Rubel zur Beseitigung von Infrastruktur-Engpässen bekommen sollen, sind bereits genehmigt. 

 

Wir wissen, dass einige föderale Institute (Stiftung für Entwicklung der Monostädte, Vneshekonombank) heute neue Instrumente zur Förderung der Projekte anbieten, und wir dürfen nicht beim Zusammenstellen der Bewerbungen um Teilnahme an diesen Vergaben in Verzug kommen.

 

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt besteht für uns darin, eine ausreichende Auswahl an hochqualitativen Investitionsstandorten zu gewährleisten. Nach dem aktuellen Stand sind von den über 400 früher angemeldeten Standorten im strengen Auswahlverfahren etwa 40 als „vorrangig“ eingestufte Standorte ausgelesen, bei denen Investoren wirklich ein Interesse zeigen; diese Standorte werden in erster Linie für die Realisierung von Investitionsprojekten angeboten. Meistens handelt es sich dabei um Standorte mit guter Infrastruktur oder der Möglichkeit eines schnellen Anschlusses an Versorgungsnetze. 

Dabei kann man hier von einer sich ständig wandelnden Situation sprechen: Die Auswahl einzelner Privat- und Munizipal-Standorte erfolgt jetzt auf Grund des Rankings, das auf der ständig aktualisierten Punktevergabe basiert. So wurden, beispielsweise, 6 neue Standorte in Welikij Nowgorod, in den Rayons Nowgorodskij und Parfinskij in das Ranking-Verfahren gerade eben aufgenommen. Ich erachte es als notwendig, diese Arbeit auch 2019 fortzusetzen.

 

Im vorigen Jahr sind wir zu dem Schluss gekommen, das in Monostädten Gebiete vorrangiger sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung (GVSWE) eingerichtet werden sollen. Das erste solcher Gebiete wurde in Uglowka, Rayon Okulowskij, eingerichtet; das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung Russlands hat bereits den ersten Residenten registriert. Bald werden weitere 4 Residenten mit Projekten im Wert von ca. 540 Mio. Rubel registriert; diese Projekte sehen Schaffung von rund 100 Arbeitsplätzen vor. Mit dem Status des Residenten von GVSWE sind wesentliche steuerliche Erleichterungen auf regionaler, wie auch auf föderaler Ebene verbunden. Für die Region wird dadurch, andererseits, Akquise von Investitionen und Schaffung neuer Arbeitsplätze garantiert.

Ich hoffe, dass in nächster Zeit auch in Borowitschi ein GVSWE eingerichtet wird. Ein entsprechender Antrag wurde schon im Mai beim Ministerium für Wirtschaftsentwicklung eingereicht, er wurde durch die zuständige Kommission genehmigt, und der Entwurf des entsprechenden Beschlusses wird z.Zt. von der Regierung der Russischen Föderation geprüft. Bei den Projekten, die von den Bewerbern um den Status des Residenten von GVSWE Borowitschi vorgestellt wurden, handelt es sich um Schaffung von rund 1.000 Arbeitsplätzen und Akquise von Investitionen im Wert von ca. 3 Mrd. Rubel, die in die Wirtschaft der Region fließen sollen.

 

Außerdem wurde das Ministerium für Investitionspolitik angewiesen, einen Antrag auf Einrichtung des Gebiets vorrangiger sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung des Industrieproduktionstyps, das einzelne Standorte in Welikij Nowgorod, in Rayons Nowgorodskij und Tschudowskij einschließen soll, vorzubereiten und im 1. Quartal 2019 beim Ministerium für Wirtschaftsentwicklung Russlands einzureichen. Wir hoffen, dadurch Investitionen im Wert von ca. 25 Mrd. Rubel zu akquirieren und rund 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen. 

 

Als gemeinsame Aufgabe für das Ministerium für Investitionspolitik und die Agentur für Entwicklung des Gebiets Nowgorod sehe ich das „Upgrade“ von GVSWE und SWZ (Sonderwirtschaftszonen) an: es kommt darauf an, nicht nur diese Sonderwirtschaftszonen auf Papier einzurichten, sondern auch stets daran zu arbeiten, dass qualitative Residenten dorthin kommen.

 

Bis Ende 2018 sollen 9 Investitionsprojekte mit dem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 10 Mrd. Rubel abgeschlossen werden.

 

Für 2019 wird Abschluss von 17 Investitionsprojekten im Wert von 12 Mrd. Rubel erwartet, im Rahmen derer mehr als 1.100 Arbeitsplätze geschaffen wurden bzw. werden. Diese Projekte sind in der Diashow präsentiert.

 

2018 ist insgesamt ein Zuwachs der Investitionsaktivität zu verzeichnen. Als der Bau der Autobahn M-11 zu Ende geht, ist einerseits ein Rückgang der staatlichen Investitionen und andererseits ein Zuwachs der Privatinvestitionen zu beobachten (Privatinvestitionen erreichten den Wert von ca. 30 Mrd. Rubel nach dem Stand nach 9 Monaten 2018). Investoren werden auf die Region wirklich aufmerksam.

 

Deswegen ist es die Aufgabe des Ministeriums für Investitionspolitik des Gebiets Nowgorod und der Agentur für Entwicklung des Gebiets Nowgorod für das Jahr 2019, den Zufluss von Privatinvestitionen in die Wirtschaft der Region mindestens auf dem Niveau des Vorjahres zu halten.

 

In diesem Jahr haben wir den Rechts- und Regulierungsrahmen für Einrichtung von Infrastrukturobjekten wie ein Industrie- bzw. Technopark, ein Business-Inkubator (Gründerzentrum) vollständig ausgearbeitet, und wir sind soweit, die ersten solcher Objekte zu eröffnen.

 

Ich möchte einzeln auf den Technopark und den Business-Inkubator eingehen.

Der Technopark „GARO“, der nächste Woche eröffnet werden soll, befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Werks „GARO“ in Welikij Nowgorod. Der Technopark verfügt heute über die Gesamtproduktionsfläche von 1.500 m2, die zur Vergabe an Residenten offensteht und künftig auf 5.000 m2erweitert werden kann.

 

Dadurch, das wir eine solche Infrastruktur auf dem Gelände des ehemaligen Werks eröffnen, verfolgen wir gleichzeitig das Ziel, solche Objekte zu renovieren. 

 

Der Business-Inkubator „X10“, der ebenso nächste Woche in Welikij Nowgorod eröffnet werden soll, ist die erste Brutstätte für Startup-Unternehmen in der Region. Die ersten Residenten dieses Infrastrukturobjekts sind in der Fertigung des Floristik-Zubehörs tätig.

 

Für 2019 steht die Eröffnung eines weiteren Business-Inkubators und eines Industrieparks in Welikij Nowgorod und eines Technoparks in Staraja Russa auf dem Plan. Dabei müssen wir auf Angebote des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung der Russischen Föderation zurückgreifen und uns zusammen mit Privatinvestoren um Vergabe föderaler Zuwendungen für solche Infrastrukturen bewerben.

 

2018 wurde ein übergreifendes System zur Förderung des Klein- und Mittelunternehmertums geschaffen, das unterschiedliche Infrastrukturorganisationen zu einem einheitlichen System vereint. Es wurden 4 Dienstleistungszentren auf der Basis von Kreditinstituten in Welikij Nowgorod, Staraja Russa, Borowitschi eingerichtet – dort, wo sie am meisten von Unternehmern gefragt sind.

 

Die Nowgoroder Stiftung zur Förderung des Kleinunternehmertums wurde zum Agenten der „Korporatsija MSP“ (Körperschaft zur Förderung des Klein- und Mittelunternehmertums) und der MSP-Bank. 

 

Die Daten für den bereits vergangenen Jahresabschnitt lassen uns vermuten, dass die Kreditfinanzierung durch MSP in diesem Jahr um etwa 10 % steigen wird.

 

2018 wurde auf der Basis der Stiftung zur Förderung des Unternehmertums die Nowgoroder Stiftung für kreative Wirtschaft gegründet. Die Stiftung wird Projekte im Bereich kreativer Industrien, wie z.B. Architektur, Design, PR, Fashion unterstützen.

 

Neben bereits erwähnten Technopark und Business-Inkubator wurde das Zentrum für innovative Kreativität der Jugendlichen „Synthese“ eröffnet – ein Objekt, das sich auf dem Gelände eines der Kleinunternehmen befindet und es den Jugendlichen ermöglicht, von denen die meisten technische Ausbildungsgänge an unseren Fachschulen belegen, praktische Fertigkeiten im Umgang mit der modernen technischen Ausrüstung zu erlernen.

 

Im kommenden Jahr soll die Stiftung zur Industrieförderung ihre Arbeit aufnehmen, dafür sollen aus dem regionalen Haushalt 2019 Geldmittel in Höhe von mindestens 20 Mio. Rubel bereitgestellt werden. Programme der Stiftung bieten den Nowgoroder Unternehmern die Möglichkeit, zu vergünstigten Bedingungen an Kredite zu gelangen, die notwendig sind, um Produktionen unikaler inländischer Erzeugnisse, sowie russischer Nachbauten ausländischer Hi-Tech-Entwicklungen in Betrieb zu nehmen. Die Stiftung gewährt Darlehen zum jährlichen Zinssatz von 1–5 % für die Laufzeit von bis zu 7 Jahren, wodurch der Zufluss von Direktinvestitionen in produzierendes Gewerbe angeregt wird. 

 

2019 bekommt das Gebiet Nowgorod für die Umsetzung des von uns entwickelten Programms, das als Bestandteil des durch das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung genehmigten nationalen Projekts zur Förderung des Klein- und Mittelunternehmertums gedacht ist, das 6-fache an Zuwendungen aus dem föderalen Haushalt im Vergleich zum Jahr 2018 (ca. 266 Mio. Rubel). Das soll uns ermöglichen, sowohl etablierte Unternehmen, als auch diejenigen, die mit der Produktion erst beginnen, sowie Exporteure und exportorientierte Firmen zu unterstützen und dadurch die Zahl derer, die im unternehmerischen Bereich tätig sind, steigen zu lassen.

Außerdem wird das Ministerium für Investitionspolitik von mir angewiesen, im nächsten Jahr im Rahmen der föderalen Franchise „Mein Business“ das „Zentrum für Geschäftspartnerschaft“ einzurichten, unter dessen Dach die Infrastruktur zur Förderung des Kleinunternehmertums und Beschleunigung von Unternehmerprojekten geschaffen werden soll.

 

Neben Vergünstigungen für Investitionsprojekte wurden durch die Gebiets-Duma auf unsere Initiative ab 1. Januar 2019 die Besteuerungsbedingungen für Subjekte des Klein- und Mittelunternehmertums, die in einzelnen Bereichen tätig sind und bei denen das Patentsystem der Besteuerung angewandt wird, „loyaler“ gemacht.

 

Für 2019 schlage ich dem Finanz- und Wirtschaftsressort der Regierung vor, Möglichkeiten der Schaffung eines Belohnungssystems für sozial relevante Arten der unternehmerischen Aktivität (Bildungsleistungen, soziale Betreuung der Bürger) zu prüfen sowie die Möglichkeiten zur Förderung des Kleinunternehmertums, die uns das Steuergesetzbuch der Russischen Föderation bietet, noch einmal genau zu studieren.

2018 wurde mit der Umsetzung folgender Projekte in der Touristikbranche begonnen:

 

Standortmarketing-Projekt mit dem Ziel, über das Potential des Gebiets Nowgorod als attraktiver touristischer Zielort zu informieren. Das Projekt sieht vor: das regionale Tourismus-Service „Karte des Gastes von Nowgoroder Rus“ zu promoten sowie das touristische Informationsportal der Regierung des Gebiets Nowgorod „Novgorod.travel“ zu starten; Durchführung von Informationsveranstaltungen (Messen usw.) zur Vermarktung des Gebiets Nowgorod als attraktiver touristischer Zielort in Nizhnij Nowgorod, Moskau, an Flughäfen von Moskau und Sankt-Petersburg (Zielauditorium – ca. 11 Mio. Menschen); Standortmarketing für das Gebiet Nowgorod als touristische Destination und als Export-Region;

Projekt zur Informierung der Fahr- und Fluggäste über Freizeit- und Unterhaltungsangebote im Gebiet Nowgorod (Magazine „Aeroflot“, „Sapsan“, „Besser mit dem Zug“, „TourBusiness im Nord-Westen“, Videos mit Werbecontent für Fluggäste und Fahrgäste der „Sapsan“ – Schnellzüge), Zielauditorium – über 13 Mio. Menschen;

 

Präsentation des Gebiets Nowgorod auf spezialisierten Tourismus-Messen (5 Messen, Zielauditorium – über 500.000 Menschen);

 

Navigationssystem, um touristische Zielorte und Kulturobjekte besser erreichbar zu machen (Aufstellen von 73 Navigationsschildern für Touristen);

 

Projekt zur Unterstützung der Reisenden durch Einrichtung von regionalen Tourist Service Centers (Einrichtung von 3 neuen Tourist Service Centers bis Ende des Jahres und Fertigstellung von einem Tourist Service Center auf der Autobahn M-10 Anfang 2019);

 

Projekt zur Schaffung einer neuen Tourismus-Logistik in Kooperation mit der Russischen Bahn (RZhD);

 

Promoten von Events im Gebiet Nowgorod (Unterstützung von 6 Festen, Start des Projekts der historischen Rekonstruktion „Ruriks Stadt“).

 

Das Ministerium für Investitionspolitik des Gebiets Nowgorod wird von mir angewiesen, im Jahr 2019:

 

Mechanismen zur Förderung der Investitionsprojekte in der Touristikbranche zu entwickeln; 

 

Teilnahme von Kindergruppen an der Umsetzung des Föderalprojekts zur Förderung des Kindertourismus „Mein Russland“ zu organisieren; 

 

zusammen mit dem Nationalpark Waldajskij an der Umsetzung des Projekts „Großer Pfad von Waldaj“ sowie des Projekts der historischen Rekonstruktion „Ruriks Stadt“ weiter zu arbeiten;

 

Einrichtung von einem Tourist Service Center auf der Autobahn M-11 im Rayon Nowgorodskij sicherzustellen; 

 

Arbeit am Ausbau des Navigationssystems für Touristen im Gebiet Nowgorod fortzusetzen; 

 

Informationsveranstaltungen zur Vermarktung des Gebiets Nowgorod als touristischer Zielort in Freizeitparks, auf den Straßen und in den Fußgängerzonen Moskaus durchzuführen.

 

Im vorigen Jahr habe ich die Anweisung gegeben, die Strategie der sozialwirtschaftlichen Entwicklung der Region für die nächsten 5 Jahre zu entwickeln. 

 

Heute ist die Arbeit an der Strategie abgeschlossen; die Strategie sieht folgende 12 Entwicklungsschwerpunkte vor:

Demographie;

Gesundheitswesen;

Bildung;

Wirtschaftswachstum;

Moderner Verkehrs- und Transportbereich;

Lebensmittelversorgung;

Kultur;

Wohnung und städtische Umgebung;

Umweltschutz und natürliche Ressourcen;

Digitalwirtschaft;

Staatsverwaltung (lokale Initiativen);

Zivilgesellschaft.

 

Um eine Kontinuität der sozialwirtschaftlichen Politik zu gewährleisten, wurde die „Zukunftsvision“ für die Region definiert und es wurden 4 Entwicklungsvektoren bestimmt, die als strategische Prioritäten für Entwicklung der Region bis 2025 dienen sollen: 

 

„Region als Industrie- und Exportstandort“; 

„Region als Universität“;

„Region als Mittelpunkt der nationalen Geschichte und Identität“;

„Region als ökologische Oase, Freizeit- und Erholungsstandort“.

 

z.Zt. wird der Entwurf der Strategie mit Vertretern der Gesellschaft, der Geschäftsverbände und Munizipalitäten erörtert.

 

Das Ministerium für Investitionspolitik hat die Aufgabe, im 1. Quartal 2019 den Strategie-Entwurf mit den föderalen Ministerien abzustimmen, und die Exekutivbehörden des Gebiets sollen damit anfangen, die Strategie in staatliche Programme sowie in Programmdokumente einzelner Branchen zu integrieren. Ich schlage den Munizipalitäten und dem Stadtkreis vor, bis Ende 2019 auf der Grundlage der Strategie jeweilige Dokumente der strategischen Planung zu entwickeln.

 

Wir brauchen mehr Hi-Tech-Produktionen mit höherer Arbeitsproduktivität und würdigen Löhnen. Das heißt, das wir ein gutes Geschäftsklima benötigen. Für 2018 hat man sich zum Ziel gesetzt, die Platzierung der Region im nationalen Ranking zum Investitionsklima mindestens um 10 Positionen zu verbessern. Das haben wir geschafft, wir haben unsere Platzierung im Ranking um 24 Positionen verbessert und sind auf den Platz 29 vom Platz 53 (2017) aufgestiegen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir die Entwicklungsprogramme (sogenannte „Zielmodele“) gestrafft und auf offene Zusammenarbeit mit der Business-Community gesetzt. 

 

Vor einigen Tagen ist in einer prominenten Ausgabe der Artikel erschienen, in dem die Experten die Bemühungen des Gebiets Nowgorod, Investitionsrisiken zu senken, gewürdigt und die Region in die Top-30 für Attraktivität für Business aufgenommen haben.

Jetzt haben wir damit begonnen, die Arbeit in den Munizipalbezirken nach Kriterien, die mit denen des nationalen Rankings vergleichbar sind, zu bewerten; dabei wird die Meinung der Vertreter von Business unbedingt berücksichtigt. Nach Abschlussdaten von 2017 werden die ersten drei Ränge – in erster Linie, nach Einschätzung unserer Unternehmer – von den Munizipalbezirken Nowgorodskij, Okulowskij und Krestetzkij belegt. Im nächsten Jahr bekommen sie einen zusätzlichen Zuschuss in Höhe von 10 Mio. Rubel. Es ist notwendig, 2019 nicht nur das Ranking-Verfahren fortzuführen, sondern zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um Anreize für Munizipalbezirke (Rayons) zu schaffen. 

 

Die Exekutivbehörden haben die Verpflichtungen aus Vereinbarungen zwischen der Regierung des Gebiets und den Munizipalbezirken, die für die Verteilung der zwischenstaatlichen Transfers relevant sind, auf deren Aktualität überprüft. Dank Bewertung der Erfüllung von Verpflichtungen aus Vereinbarungen sehen wir „sensible Punkte“ und „Wachstumspunkte“ auf einzelnen Territorien.

 

Die Kriterien, auf denen die Vereinbarungen basieren, müssen aktualisiert werden; dabei soll jeder Rayon in Abhängigkeit von seiner Entwicklungslage individuell behandelt werden.

Die Vereinbarungen müssen Verpflichtungen enthalten, die unmittelbar auf den Bau von Objekten der Sozial-, Transport- und Versorgungsinfrastruktur in den Munizipalitäten gerichtet sind. Das System der Anreize bzw. Belohnung für Munizipalbezirke in Abhängigkeit von ihrer Performance bei der Erfüllung der Verpflichtungen soll weiter ausgebaut werden.

 

Wir beobachten bei Unternehmern ein echtes Interesse an der Zusammenarbeit im Rahmen der Geschäftsverbände. Unser Zusammenwirken brach im Laufe des Jahres nie ab, wir haben viele Veranstaltungen durchgeführt. Geschäftsverbände sind an der Erörterung von Schlüsselentscheidungen beteiligt, sei es Änderung der Steuergesetzgebung oder Entwicklungsstrategie des Gebiets.

 

Wir sehen, dass die Geschäftsverbände selbst auch stärker werden. So gibt es im Gebiet Nowgorod seit Kurzem den regionalen Bevollmächtigten des Expertenrates zur Auswahl der Investitionsprojekte im Rahmen von „Delowaja Rossija“ („Geschäftliches Russland“). Institute von „Opora Rossiji“ („Stütze Russlands“) sind bereit, sich bedeutender Bildungsprojekte in Munizipalbezirken anzunehmen. Wir sehen die Bemühungen, die sämtlichen Geschäftsverbände in die Arbeit gesellschaftlicher Räte bei Verwaltungsorganen einzubeziehen.

 

Hier sind wir auch bereit, bei den Initiativen der Geschäftsorganisationen mitzuwirken und 2019 konkrete Lösungswege für die durch Verbände vorgebrachten folgenden Probleme anzubieten:

Umsetzung von Investitionsprojekten in den Stadtgrenzen der historischen Städte;

Notwendigkeit, das Verfahren zur Vergabe von im Munizipal- oder Staatseigentum befindlichen Immobilienobjekten an Klein- und Mittelunternehmen, anzupassen bzw. zu korrigieren;

Unterstützung der Initiativen zur Einbeziehung der Geschäftsorganisationen in den Kampf gegen die Schattenwirtschaft, Popularisierung des Unternehmertums, insbesondere in den Munizipalbezirken.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, das nationale Projekt „Klein- und Mittelunternehmertum und Förderung der individuellen unternehmerischen Initiative“ sieht Durchführung zahlreicher Veranstaltungen mit Beteiligung der Geschäftsleute vor. Darüber hinaus legt es den Rahmen für den weiteren Ausbau der Infrastruktur zur Förderung des Unternehmertums fest. Ich hoffe, dass 2019 nicht weniger geschäftig sein wird, was die Umsetzung unserer gemeinsamen Pläne für Modernisierung der Wirtschaft des Gebiets Nowgorod angeht.